06:55 14-12-2025

Akkustaubsauger laden: Tipps für längere Akkulaufzeit

Praktische Lade-Tipps für Akkustaubsauger: 20–80-Regel, Abkühlen vor dem Laden, ideale Temperaturen und Lagerung. So schonst du den Akku, Laufzeit inklusive.

Akkustaubsauger sind im Alltag zur Selbstverständlichkeit geworden: Sie sind bequem, intuitiv und machen das Aufräumen flott. Damit sie lange durchhalten, braucht der Akku allerdings kluges Laden. Im Netz kursieren reichlich Hinweise – von Herstellern, Servicezentren und Fachmedien. Die Redaktion von boda hat die Tipps gebündelt, die am häufigsten auftauchen.

Wann sollte man mit dem Laden beginnen

Die meisten Quellen raten davon ab, den Akku komplett leerzulaufen zu lassen. Lithium‑Ionen‑Zellen mögen keine Tiefentladung; günstiger ist es, den Sauger etwa bei 20–30 % ans Ladegerät zu hängen. Dieser Bereich ist schonender für das Akkupack und beugt vorzeitigem Verschleiß vor.

Oft fällt außerdem die sogenannte 20–80‑Regel: Im Alltag die Ladung möglichst zwischen diesen Grenzen halten. Manche Hersteller empfehlen, den Akku ungefähr einmal im Monat vollständig zu entladen – dieser Hinweis taucht in Materialien auf, die sich auf Dyson beziehen. In der Praxis variieren die Vorgaben je nach Modell, deshalb lohnt sich der Blick in die Anleitung des eigenen Geräts.

Vor dem Laden abkühlen lassen?

Fachleute weisen darauf hin, dass der Akku im Turbomodus deutlich warm wird. Direkt nach dem Saugen zu laden, gilt daher nicht als ideal. Unterschiedliche Quellen empfehlen, 15–30 Minuten zu warten, damit das Gerät abkühlen kann. Diese kurze Pause entlastet den Akku und senkt das Risiko von Überhitzung.

Temperatur und Ort zum Laden

Hersteller und Serviceartikel betonen passende Umgebungen: nicht bei Frost und nicht in sehr heißen Räumen laden. Mehrere Veröffentlichungen nennen 10 bis 25 Grad Celsius als guten Bereich. Außerdem besser Abstand zu Heizkörpern, Kochfeldern und direkter Sonne halten.

Auch trockene Luft hilft – hohe Luftfeuchtigkeit ist für Elektronik und Akku ungünstig.

Darf der Sauger ständig in der Station stehen?

Moderne Akkus sind gegen Überladung geschützt. Dennoch weisen viele Beiträge darauf hin, dass das Verharren auf der Station bei 100 % kleine Nachladezyklen auslösen kann. Solche „Top‑ups“ beschleunigen laut Expertinnen und Experten die Alterung.

Daher liest man häufig den Rat, den Sauger nach dem Volladen aus der Station zu nehmen, sofern er nicht unmittelbar gebraucht wird. Einige Marken erlauben dauerhaftes Parken an der Halterung; selbst dann gilt: Steckerziehen schadet nicht und kann sich als gute Gewohnheit bewähren.

Laden, wenn der Sauger selten genutzt wird

Wer nur selten putzt oder länger abwesend ist, sollte den Akku ungefähr halbvoll lassen. Die meisten Quellen empfehlen 40–60 %. Gelagert wird das Gerät trocken und bei stabiler Zimmertemperatur.

Längere Aufbewahrung bei 0 % oder 100 % gilt allgemein als ungünstig.

Pflege, die den Akkuverbrauch beeinflusst

Einige Hinweise betreffen weniger das Laden selbst als den Zustand des Saugers. Verstopfte Filter, ein überfüllter Behälter oder Haare in der Bürste zwingen den Motor zu mehr Arbeit – der Akku leert sich schneller.

Wer den Behälter regelmäßig leert sowie Filter und Bürste reinigt, senkt die Last auf den Motor und sorgt dafür, dass der Akku gleichmäßiger entlädt.

Nur Original‑Ladegeräte

Bedienungsanleitungen und Fachartikel wiederholen ein und dieselbe Warnung: Ladegeräte verwenden, die exakt zum Modell passen. Falsche Spannung kann Überhitzung verursachen und den Akku schädigen.

Wenn der Sauger einen herausnehmbaren Akku hat

Modelle mit Wechselakku sind praktisch – bei Bedarf lässt sich ein zweiter anschaffen. Einige Veröffentlichungen empfehlen, die Akkus gelegentlich zu tauschen, damit beide Lade‑ und Entladezyklen durchlaufen, anstatt einen dauerhaft voll herumliegen zu lassen.

Es gelten dieselben Lagerregeln: ungefähr halbe Ladung und eine konstante, gemäßigte Temperatur.

Redaktioneller Hinweis

Die Ratschläge rund ums Laden von Akkustaubsaugern laufen weitgehend in die gleiche Richtung, auch wenn unterschiedliche Quellen verschiedene Punkte betonen. Als pragmatische Basis gilt: nicht komplett leerfahren, Wärme im Blick behalten und den Akku nicht dauerhaft bei 100 % parken; für Details lohnt es sich, sich an die Anleitung des eigenen Modells zu halten.