19:51 08-12-2025
Wäsche richtig trennen: 5 typische Fehler in der Maschine
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Waschmaschine richtig beladen: Warum Handtücher, Funktionswäsche, Jeans, Bettwäsche und Reißverschluss-Teile getrennt gehören – für saubere, schonende Wäsche.
Jeder weiß, dass Weißes nicht mit Buntwäsche zusammengehört. Doch die Feinheiten hören damit nicht auf. Eine Routinewäsche kann Lieblingsstücke in Mitleidenschaft ziehen, wenn ein paar Details untergehen. Pflege-Profis nennen die häufigsten Patzer beim Beladen der Trommel. Das sollte besser getrennt bleiben.
Handtücher und Funktionskleidung
Es ist verlockend, die ganze Sporttasche auf einmal in die Maschine zu kippen. Doch diese Bequemlichkeit hat ihren Preis: Schwere Frotteehandtücher setzen die leichten Stoffe von Funktionswäsche unter Druck und schwächen ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit abzuleiten. Sportkleidung wäscht man besser getrennt und im Schonprogramm.
Jeans und alles Empfindliche
Denim ist dicht und schwer. In der Trommel reiben Jeans kräftig an zarteren Stücken – die Folge sind Fusselknötchen, Ausleiern und schnellerer Verschleiß. Jeans bleiben bei Teilen ähnlichen Gewichts: etwa Jacken oder anderen Hosen.
Bettwäsche und Kleidung
Ein großes Laken oder ein Bettbezug benimmt sich in der Wäsche wie ein Oktopus: Es wickelt T‑Shirts, Tops und Socken ein. Das Verknoten behindert gründliches Spülen und Schleudern. Bettwäsche daher separat laden, damit sie wirklich sauber wird.
Teile mit Reißverschlüssen und Klett
Ein offener Reißverschluss wirkt für Strick und feine Stoffe wie eine Kralle und hinterlässt Ziehfäden. Klettverschlüsse sammeln Flusen und Fäden ein und werden zur stacheligen Kugel. Vor dem Waschen Reißverschlüsse schließen und Stücke mit Klett in separate Beutel geben.
Stark verschmutztes und reguläre Wäsche
Kleidung nach Renovierungen, Gartenarbeit oder wildem Toben im Freien braucht einen eigenen Waschgang. Schmutz- und Fettpartikel übertragen sich sonst auf andere Teile und hinterlassen hartnäckige Spuren. Stark verschmutzte Stücke vorher einweichen oder separat waschen.
Die entscheidende Regel
Sortieren ist nicht nur eine Frage der Farbe. Es geht um Stoffgewicht, Verschlüsse und den Grad der Verschmutzung. Wer fünf Minuten extra investiert, erhält Passform, Optik und Lebensdauer – ein kleiner Aufwand, der sich jedes Mal auszahlt.