01:28 05-12-2025
Jenna Ortega warnt in Marrakesch: KI bedroht Hollywood
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Jenna Ortega, jüngstes Jurymitglied in Marrakesch warnt vor unkontrollierter KI in Hollywood: Menschliche Fehler beleben Kunst KI sollte maßvoll genutzt werden.
Jenna Ortega, eine der meistdiskutierten Persönlichkeiten der Unterhaltungsbranche, setzte beim Filmfestival von Marrakesch ein deutliches Zeichen. Als jüngstes Jurymitglied in der Geschichte der Veranstaltung erklärte sie, dass sie sich ernsthaft Sorgen über den wachsenden Einfluss Künstlicher Intelligenz in Hollywood macht. Auf einer Pressekonferenz warnte sie, die Branche habe eine Tür aufgestoßen, deren Folgen sich als unberechenbar erweisen könnten.
Sie betonte, dass gerade menschliche Fehler Kunst lebendig halten. Ihrer Ansicht nach können Maschinen die emotionale Natur des Menschen nicht nachbilden. Setze man KI ohne Grenzen ein, drohten Inhalte, so fügte sie hinzu, zu geistig schädlichem Fast Food zu verkommen, das das Publikum rasch ermüdet. Ein Computer habe nun einmal keine Seele – und das verändere grundlegend, wie Kreativität wahrgenommen werde. Die Vorstellung, dass Unvollkommenheit Kunst ihren Puls gibt, wirkt schwer angreifbar.
Zugleich wischte der Star aus „Wednesday“ die Vorteile der Technologie nicht vom Tisch. Sie hielt fest, dass KI Leben retten kann, etwa indem sie Krebs in frühen Stadien erkennt, und plädierte dafür, sie maßvoll und mit vernünftigen Zielen einzusetzen. Gerade diese Ausgewogenheit nimmt ihrer Botschaft den Alarmton und lenkt die Debatte zurück zu praktischen Entscheidungen statt bloßer Ängste.
Die Diskussion über die Zukunft des Kinos dürfte sich weiter zuspitzen, und Fans fragen sich bereits, wie weit Hollywood im Namen der Technologie zu gehen bereit ist.